Laki štrajk

↳ Isidora Ilic

, 01:30:00

Gespräch mit Isidora Ilić und Gästen (in englischer Sprache)


In Reaktion auf den Einsturz des Bahnhofsvordachs in Novi Sad, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen, führen Studierende seit November 2024 Proteste in ganz Serbien an. Mit der an die Behörden gerichteten Forderung nach Rechenschaft für die Opfer, breitete sich der Protest von der Fakultät für Darstellende Künste in Belgrad schnell auf Universitäten und Gymnasien in allen Landesteilen aus. Die täglichen Verkehrsblockaden der Studierenden entwickelten sich zu einer landesweiten Protestbewegung. Bürger*innen, Arbeiter*innen sowie Bäuer*innen und Kulturarbeiter*innen beteiligten sich an Aktionen des zivilen Ungehorsams. Auf die Beharrlichkeit und Mobilisierungskraft der Proteste, die über Monate andauerten, reagierte der Staat im Sommer 2025 schließlich mit dem Einsatz von Gewalt gegen die Demonstrierenden.

Im Gespräch mit der Filmemacherin Isidora Ilić und Gästen wenden wir uns verschiedenen Aspekten der Protestbewegung zu. Wie wirksam ist die Besetzung der Fakultäten als politisches Mittel? Wie viel Arbeit und Ausdauer ist erforderlich, um eine Protestbewegung über einen längeren Zeitraum hinweg am Leben zu erhalten? Und wieso treffen die Proteste der serbischen Studierenden bei internationalen Medien und der EU auf Desinteresse?
 

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